Kategorie: Gesundheit statt Profit

Heraus zum Tag der Pflege 2022 – Fahrraddemo durch Erlangen

  • Fahrraddemo am 12.05. in Erlangen, 16 Uhr, Schlossplatz
  • Zugtreffpunkt in Nürnberg, 15:15, Gleis 4

Nach all dem Applaus, nach all dem Gerede von Systemrelevanz, hat sich im Gesundheitswesen nichts zum Besseren verändert. Wir sind wütend. Viele Kolleg innen haben Krankenhäuser und Pflege verlassen. Wir arbeiten weiter, immer wieder an der Grenze unserer Belastbarkeit. Oft alleine auf einer Station, immer mit dem Gefühl nicht das Notwendigste getan zu haben. Immer wieder ohne die notwendige Anzahl von Kolleginnen.

Doch deutschlandweit stehen Pflegekräfte auf und kämpfen: Für sich, für die Patient innen, für ein besseres Gesundheitssystem. Für Entlastung. Zuletzt in Berlin und aktuell in NRW. Gesundheitsarbeiter*innen organisieren sich gewerkschaftlich und streiken.

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Entlastung jetzt – der notwendige Kampf der Krankenhausbewegung

Veranstaltung: Dienstag, 03. Mai, 19 Uhr, Nachbarschaftshaus Gostenhof

Pflegenotstand, Arbeitsdruck, ein Gesundheitssystem das auf einen Kollaps zusteuert. Trotz zugespitzter Lage werden die Mahnungen der Be­schäf­tig­ten im Gesundheitswesen nicht gehört. Ihre For­de­run­gen werden auch von der neu­en Re­gie­rung missachtet. Nun sind sie in der ganzen Republik in Be­we­­gung. Was tun, um un­se­re Ziele durch­zuset­zen und auf Dauer ein Ge­­sund­heits­wesen jen­seits von Pro­fit­den­ken zu erreichen?

Es diskutieren mit uns:

  • Anja Voigt, Sprecherin der Ber­li­ner Kran­ken­haus­be­we­gung
  • Antje Hauptmann, Fachpflegekraft aus Nürnberg, Initiative Gesundheit statt Profit

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Auf zum Frauenkampftag 2022: Das Gesundheitswesen demonstriert mit

Demo, Samstag, 12.März, 14.00 Uhr, Plärrer/Gostenhofer Hauptstraße

Macht mit beim weißen Block: Pflege, ÄrztInnen, Servicepersonal, Labor, MTAs, Ver­wal­tung, alle die die Ver­sor­gung aufrecht erhalten, Pa­tien­ten und ihre An­ge­hö­ri­gen.

Im Gesundheitswesen ar­­bei­ten 75% Frauen. Des­halb ru­fen auch wir auf zur Frau­en­kampf­de­mon­stra­tion am 12. März. Wir Frauen und auch Männer aus dem Ge­sund­heits­­­we­sen wollen dabei sicht­bar sein in einem eigenen weißen Block. Kommt in Dienstkleidung und werdet laut gegen schlechte Ar­beits­be­ding­ung­en, Un­ter­be­set­zung und ge­gen jegliche Pro­fit­o­ri­en­tie­rung im Ge­sund­heits­we­sen.

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Fürth bleibt solidarisch – Demo gegen Coronapolitik und Verschwörungsmythen

Demo: Fürth bleibt solidarisch – Impfstoff patentfrei statt Verschwörungsmythen! – Demonstration am 18. Februar 2022, 17.00 Uhr, Fürther Freiheit

Die Initiative Gesundheit statt Profit ist dem Bündnis „Fürth bleibt solidarisch“ beigetreten und ruft unter dem Motto „Impfstoff patentfrei statt Verschwörungsmythen!“ zur Demonstration auf.

Das Bündnis fordert einen solidarischen Umgang mit der Pandemie und kritisiert die ungerechte Gesundheits- und Krisenpolitik, die Arbeitgeber*innen und Kapital schützt, während sie Menschen in ohnehin prekären Situationen noch weiter benachteiligt und ausbeutet.

Daher fordert es die Freigabe der Impfstoff-Patente, wendet sich gegen die Privatisierung und Kommerzialisierung des Gesundheitssystems und tritt für eine solidarische und antikapitalistische Krisenlösung ein.

Es positioniert sich gegen diejenigen Kräfte, die mit wissenschaftsfeindlichen Verschwörungstheorien Verwirrung stiften, und den Schulterschluss mit Rechten und Rechtsextremen nicht scheuen und mit antisemitischen und die Shoah relativierenden Parolen bei ihren Protestmärschen in Erscheinung treten.

Weitere Informationen:

fuerthbleibtsolidarisch.noblogs.org/

 

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Entlastung jetzt – der notwendige Kampf der Krankenhausbewegung

Veranstaltung: Freitag, 17. Dezember, 19 Uhr, Nachbarschaftshaus Gostenhof

Wichtige Information: Leider musste unsere wichtigste Podiumsteilnehmerin von der Berliner Krankenhausbewegung kurzfristig absagen. Die Veranstaltung wird deshalb verschoben. Den Termin erfährst du auf dieser Webseite oder die bekannten Kanäle.

Wichtig: Aufgrund der Coronalage ist die Zahl der Teilnehmer beschränkt.

Trotz zugespitzter Lage werden die Mahnungen der Be­schäf­tig­ten im Gesundheitswesen nicht gehört. Ihre For­de­run­gen werden auch von der neu­en Re­gie­rung missachtet. Nun sind sie in der ganzen Republik in Be­we­­gung. Was tun, um un­se­re Ziele durch­zuset­zen und auf Dauer ein Ge­­sund­heits­wesen jen­seits von Pro­fit­den­ken zu erreichen?

Es diskutieren:
Anja Voigt, Sprecherin der Ber­li­ner Kran­ken­haus­be­we­gung
Antje Hauptmann, Fachpflegekraft aus Nürnberg
Martin Schmalzbauer, Ver.di, Fachbereich 03
Anja Schmailzl, Krankenpflegerin, Initiative Gesundheit statt Profit

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Solidarität mit der Berliner Krankenhausbewegung

Im Folgenden dokumentieren wir ein Solidaritätsschreiben unserer Initiative vom 20. August 2021 an die KollegInnen von von Charité und Vivantes in Berlin. Diese hatten ein Forderungspaket mit einem Ultimatum verbunden, das an diesem Wochenende auslief. Dabei geht es um die dringend notwendige Entlastung der Pflegekräfte und die Wiedereingliederung zahlreicher ungerecht bezahlter Servicekräfte in den TVöD. Den angedrohten Streik wollte Vivantes gerichtlich verbieten lassen, verlor aber vor dem Arbeitsgericht. Nach einem 3-tägigen Warnstreik liegt zur Stunde immer noch kein Angebot vor. Ein Erzwingungsstreik scheint unvermeidlich. Wie im Nürnberger Klinikum (Bild) solidarisieren sich bundesweit zahlreiche Beschäftigte im Gesundheitswesen.

Solidaritätsschreiben der Initiative Gesundheit statt Profit

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Der Streik der Service-Beschäftigten am Klinikum Nürnberg ist gewonnen

Es ist ein klarer Sieg. Die Servicebeschäftigten des Nürnberger Klinikums konnten nach monatelang andauerndem Arbeitskampf einen Rahmenvertrag zur Wiedereingliederung in den Tarifvertrag des öffentlichen Diensts bis 2024 durchsetzen. Am 29. Juli 2021 einigten sich die Gewerkschaft Ver.di und die Klinikum Nürnberg Service GmbH (KNSG) auf die Eckpunkte, nach denen bis dahin schrittweise die Entgeltbedingungen des Tarifvertrag des öffentlichen Diensts (TVöD) hergestellt werden sollen.

Die Abstimmung der Beschäftigten über die Einigung steht zwar noch aus. Doch hatten sich letztendlich die Arbeitgeber auf die wesentliche Forderungen einlassen müssen, wie z.B. rückwirkende und deutliche Entgeltleistungen. Zuvor hatte die KNSG immer wieder behauptet, eine deutliche Erhöhung angeboten zu haben. In Wirklichkeit hätte der Lohn für viele Beschäftigte weiterhin nur knapp über dem Mindestlohn gelegen.

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Gesundheitsblockaden einreißen – Protest zur Gesundheits­mi­ni­ster­Innen­kon­ferenz am 16. Juni 2021

Kundgebung am 16.06.2021 um 18 Uhr vor dem Gesundheitsministerium am Nürnberger Gewerbemuseumsplatz.

Am Mittwoch den 16. Juni treffen sich die GesundheitsministerInnen unter bayerischem Vorsitz zur GMK. Doch auch nach über einem Jahr Pandemie haben die politisch Verantwortlichen ihre Lektion nicht gelernt. Daher rufen wir gemeinsam mit der Gewerkschaft Ver.di zur Kundgebung vor dem bayerischen Gesundheitsministerium auf.

Die Corona-Krise macht deutlich: Das Sparen an Beschäftigten und Patienten ist im Krisenfall ein Spiel mit dem Feuer. Seit vielen Jahren beklagen die ArbeiterInnen im Gesundheitswesen den Pflegenotstand. Dass die Arbeit an pflegebedürftigen und kranken Menschen sich an Fallpauschalen orientieren soll, erzeugt Wut und Frustration. Stress durch personelle Unterbesetzung, sowie der Profitdruck, der von oben nach unten gereicht wird, erzeugen miserable Arbeitsbedingungen und führen nicht selten zu Problemen bei der Versorgung der PatientInnen.

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Miese Löhne für unverzichtbare Arbeit – Warnstreik der Servicebeschäftigten am Klinikum

Geben wir unseren KollegInnen von der KNSG (Klinikum Nürnberg Servicegesellschaft) unsere Unterstützung. Seit Monaten sind sie auf der Straße. Solidarisch haben sie die Streiks im Herbst am Klinikum unterstützt. Nach 20 Jahren Outsourcing und miesen Löhnen fordern sie Respekt und Gerechtigkeit. TVöD und gleichen Lohn für alle.

Ab Dienstag den 18.05. gehen sie daher für 48 Stunden in den Streik. Am Mittwoch ruft ver.di zur Kundgebung um 11:30 am Kormarkt auf, um 13 Uhr startet eine Demo zur Meistersingerhalle, wo der Stadtrat tagt.

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Gemeinsamer Protest zum Tag der Pflegenden in der Metropolregion

Beschäftigte dreier Kliniken und ihre UnterstützerInnen trafen sich zur Fahrraddemo am „Tag der Pflegenden“. Gefordert wurde ein radikaler Wandel in der Gesundheitspolitik. Beschäftigte sind empört über ungerechte Bezahlung der KollegInnen vom Service. Ver.di ruft am 18. Mai zum Streik auf.

Ca. 70 Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegewesen und etliche UnterstützerInnen waren am 12. Mai einem Aufruf von Verdi und der Initiative Gesundheit statt Profit gefolgt und hatten sich auf die Fahrräder geschwungen um am Internationalen Tag der Pflegenden ihren Protest an die Öffentlichkeit zu tragen. An 150 Kliniken der BRD gab es in diesem Jahr Proteste zum 201. Geburtstag von Florence Nightingale. Die bundesweiten Proteste machten deutlich: zu feiern ist den Pflegenden nicht zu Mute, die bis über die die Grenze der Überlastung getrieben werden, weil jahrelange Proteste und Forderungen nach Entlastung nichts geholfen haben.

KollegInnen der Erlanger Uniklinik und des Klinikums Fürth mussten auf ihrer Tour dem Dauerregen trotzen. Doch der Zorn auf die gleichen Missstände bringt GesundheitsarbeiterInnen aus unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen in Zeiten der Pandemie noch näher zusammen, wie die Ansprachen der VertreterInnen aus den gewerkschaftlichen Betriebsgruppen der drei Kliniken zeigten. So erteilte Antje Hauptmann der Sparpolitik eine Absage, denn die aktuelle Politik koste Menschenleben, so die Sprecherin der Betriebsgruppe des Klinikum Nord. (mehr …)

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